Automotive
- Michael Graef
Die erste Langstreckenfahrt von Bertha Benz muss als eine der bedeutendsten Pioniertaten in der Geschichte des Automobils gewertet werden.
Ein Überblick über den Einsatz und die Bedeutung des Werkstoffes "Kunststoff" wird gegeben. Die zentralen Grundbegriffe der Kunststoffwelt werden vorgestellt und deren Einteilung in Thermoplaste, Elastomere, Duroplaste, Blends und Compounds sowie Spezialkunststoffe. Die wichtigsten Zusammenhänge zwischen der Polymerstruktur und den Kunststoffeigenschaften werden dargestellt. Speziell eingegangen wird auf die Einteilung der Kunststoffe durch die Darstellung der unterschiedlichen Polyreaktionen sowie des unterschiedlichen thermomechanischen Verhaltens. Einen wichtigen Schwerpunkt des zweiten Tages bildet die Analytik von Kunststoffen mit u.a. spektroskopischen und thermischen Methoden. Beispiele aus der industriellen Praxis (u. a. aus dem Automobil- und Elektronikbereich) bringen die Anwendungen nah. Zudem wird das erlernte Wissen während des Seminars fortlaufend durch einfache Übungen gefestigt. In der Abschlussdiskussion werden alle offenen Fragen beantwortet.
Zum Thema
Kunststoffe werden nach ihren physikalischen Eigenschaften in drei große Gruppen unterteilt: Thermoplaste, Duroplaste und Elastomere.
Kunststoffe bestehen aus polymerisierten Kohlenwasserstoffen. Die Makromoleküle der Kunststoffe sind bei den Thermoplasten untereinander nicht vernetzt, schwach vernetzt bei den Elastomeren oder stark vernetzt bei den Duroplasten.
Technische Kunststoffe ersetzen u. a. aufgrund ihres Gewicht-Festigkeit-Verhältnisses traditionelle Materialien wie Holz oder Metall. Zudem können Kunststoffeigenschaften durch Additive, wie z. B. Farben, Schaum- und Flammschutzmittel, usw. zeitnah an neue Anforderungen innovativer Anwendungen angepasst werden.
Technische Kunststoffe werden u.a. im Korrosionsschutz, als Material für Isolierungen, Leiterplatten und Gehäuse in der Elektrotechnik und Elektronik verwendet. Im Automotive-Bereich dienen Kunststoffe auch als Materialien für Reifen, Sitzschalen und Innenraumverkleidungen, Armaturenbretter, Tanks und Karosserie.
Zielsetzung
Erwerben von Kunststoff-Know-How: Kennenlernen von Kunststoffprodukten und deren Einsatzgebiete. Die Teilnehmer erfahren den Zusammenhang zwischen Kunststoffeigenschaften und Polymerstruktur, insbesondere bezüglich des thermomechanischen Werkstoffverhaltens, und machen sich mit der Analytik und der Prüfung von Kunststoffen vertraut.
Teilnehmerkreis
Mitarbeiter aus den Industrien, in denen Kunststoffe produziert, verarbeitet oder eingesetzt werden: aus den Bereichen Produktion, Marketing, Vertrieb, Qualitätsmanagement sowie Forschung und Entwicklung.
mehrwertsteuerfrei, einschließlich veranstaltungsgebundener digitaler Arbeitsunterlagen sowie Catering und Getränken bei Präsenz-Teilnahme
Werkstoffkunde, Besonderheiten der polymeren Werkstoffstruktur, Hinweise zur richtigen Werkstoffauswahl., fertigungsgerechte Konstruktion thermoplastischer Kunststoffteile, Spritzgießformteile, Erläuterung von Gestaltungsregeln an Praxis-Beispielen
Klebtechnisch lassen sich alle Werkstoffe mit- oder untereinander flächig, stoffschlüssig und alterungsbeständig verbinden: Grundlagen des Klebens, welcher Klebstoff für welche Anwendung? korrekte Klebung, Metall- und Kunststoffverklebungen.
Eigenschaften von Kunststoffen und Metallen für leistungsfähige Hybrid-Bauteile bzw. Baugruppen - Einführung in die Verbund- und Hybridtechniken, Artikelgestaltung, Konstruktions- und Verarbeitungshinweise
Anwender und Verarbeiter von Flammschutzmitteln und Flammschutzcompounds erhalten einen Überblick über die zur Verfügung stehenden Flammschutzmittel, deren Wirkungsweise und Verarbeitung.
Bitte tragen Sie die Daten für einen oder mehrerer Teilnehmer ein, um mit der Buchung fortzufahren.
{EVENT_NAME}
{EVENT_DATE}
{EVENT_TICKETS}
{EVENT_PLACE}
Für die Ausstellung des Teilnehmer-Zertifikates benötigen wir noch folgende Daten: