Automotive
- Michael Graef
Die erste Langstreckenfahrt von Bertha Benz muss als eine der bedeutendsten Pioniertaten in der Geschichte des Automobils gewertet werden.
Zum Thema
Die Elektromobilität ist im Massenmarkt angekommen und wird zunehmend die konventionellen Antriebssysteme ersetzen. Neue Antriebs-Technologien bedürfen neue Anforderungen an die Arbeitssicherheit. Im Bordnetz der batteriebetriebenen Fahrzeuge (BEV) werden Spannungen erreicht, die um ein Vielfaches höher sind als in konventionellen Fahrzeugen. Die Spannungsebene, welche als Hochvolt (HV) bezeichnet wird, umfasst gemäß UNECE R100 Spannungen > 60 V und ≤ 1500 V Gleichspannung (DC) oder > 30 V und ≤ 1000 V Wechselspannung (AC).
Zielsetzung
Die Unterweisung und Qualifikation der Beschäftigten ist ein wichtiger Baustein der Hochvolt-Sicherheit eines Unternehmens und unterliegt dem Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG), der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) und der DGUV Vorschrift 1 'Grundsätze der Prävention'. Das Seminar befähigt die Teilnehmenden, allgemeine Arbeiten, die an Fahrzeugen mit HV-Systemen durchgeführt werden müssen, auszuführen.
Teilnehmerkreis
Organisation und Qualifikation
Gefährdungsbeurteilung
Gefahren des Elektrischen Stromes
HV-Systeme und Bordnetzarchitekturen
Schutzmaßnahmen im Fahrzeug
Ladesysteme und Ladeinfrastruktur
Technische Informationen aktueller Elektrofahrzeuge
Nützliches Basis-Wissen und grundlegende Kenntnisse der unterschiedlichen Hochvolt-Systeme und Hochvolt-Bordnetze in Elektrofahrzeugen wird vermittelt. Aktuelle und zukünftige Fahrzeugtopologien sowie ihre Vor- und Nachteile werden werden erklärt.
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